Kampagnen

# Flucht ist kein Verbrechen – Weltflüchtlingstag 2019

Der Weltflüchtlingstag, der 20. Juni, dient dazu, Bewusstsein für die Situationen von Menschen auf der Flucht schaffen. Weltweit wird mittels Kampagnen, Veranstaltungen und Medienarbeit darauf hingewiesen, dass Flüchtlinge sich oft in gefährlichen oder schwierigen Situationen befinden und Unterstützung brauchen.

2019 stand der Weltflüchtlingstag in Innsbruck im Zeichen dieses Plakats. Denn wir finden: Herkunft darf nicht über Leben und Tod entscheiden! Deshalb wurden in ganz Innsbruck diese Plakate aufgehängt und wer genau hinsieht, findet sie auch jetzt noch vereinzelt!

Flucht ist niemals freiwillig und Flucht ist kein Verbrechen. Flüchtlinge sind gezwungen ihre Heimat zu verlassen weil sie in Gefahr sind.

 

# ZuRechtUnabhängig – Unabhängige Rechtsberatung muss unabhängig bleiben!

Würdest du dich bei einem Verfahren wegen ungerechtfertigter Kündigung von eineR AnwältIn deines Arbeitgebers vertreten lassen? – Nein, natürlich nicht! So etwas Ähnliches droht gerade mit der unabhängigen Rechtsberatung für Flüchtlinge zu passieren.

Damit es aber gar nicht soweit kommt, benötigt die Unabhängige Rechtsberatung des Diakonie Flüchtlingsdienst die Unterstützung von interessierten und engagierten Menschen wie dir! Denn die geplante Verstaatlichung der unabhängigen Rechtsberatung hätte nicht nur für Flüchtlinge Konsequenzen:

Wo die Unabhängigkeit bedroht ist, ist auch der Rechtsstaat bedroht. Gehe auf Familie, Freunde, Bekannte oder ArbeitskollegInnen zu und erzähle ihnen von #ZuRechtUnabhängig!

#sichersein – Engagiert gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Wir unterstützen die Kampagne #sichersein
Mehr Informationen: https://www.sichersein.at/

„Im ganzen Land besteht das Risiko von gewalttätigen Auseinandersetzungen, Raketeneinschlägen, Minen, Terroranschlägen und kriminellen Übergriffen einschließlich Entführungen, Vergewaltigungen und bewaffneter Raubüberfälle. Den in Afghanistan lebenden Auslandsösterreichern sowie Österreichern, die sich aus anderen Gründen in Afghanistan aufhalten, wird dringend angeraten das Land zu verlassen.“ (Offizielle Reisewarnung des österreichischen Bundesministeriums für Europa, Integration und Äusseres.)

Österreich zählt zu jenen Ländern Europas, die die Fluchtgründe aus der Hölle Afghanistan sehr oft ignorieren und zu einem höheren Prozentsatz negative Asylbescheide erlassen. Dass sich heimische Politiker sogar damit brüsten, zeigt umso mehr, wie sehr Handlungsbedarf besteht.