Die Plattform Asyl – FÜR MENSCHEN RECHTE setzt mit ihren Bildungs-, Begegnungs- und Bewusstseinsangeboten einen rassismuskritischen Schwerpunkt auf Flucht, Asyl, Migration und Menschenrechte in Tirol und ganz Österreich. Ein verständnisvolles und friedliches Zusammenleben verschiedener Menschen in der Gesellschaft soll gefördert werden und eine respektvolle Begegnung möglich sein.

Mit unserem Bildungsangebot, etwa den Schulworkshops, setzen wir uns mit Rassismus, Vorurteilen und diskriminierenden Bildern über geflüchtete Menschen auseinander und hinterfragen gesellschaftliche Strukturen, die Ausgrenzung begünstigen. Unsere Patenschaftsangebote ertebat und ertebat kids ermöglichen Begegnung, Austausch und gegenseitiges Kennenlernen zwischen geflüchteten Menschen und Menschen, die bereits länger in Österreich leben. Durch unsere Informations- und Öffentlichkeitsarbeit machen wir auf die Lebensrealitäten geflüchteter Menschen aufmerksam, hinterfragen rassistische Narrative und setzen uns für eine menschenrechtsorientierte und solidarische Gesellschaft ein.


Aktuelles


Vor jeder politischen Wahl – in Tirol steht eine im Herbst 2027 an – steht ganz oben auf der Themenliste: das sinkende persönliche Sicherheitsgefühl. Daraus entsteht oft die Diskussion, dass Nicht-Österreicher:innen häufiger in der Kriminalstatistik vorkommen. Ausgehend davon wird der Ruf nach einer strikten Einwanderungspolitik und Abschiebung als beste Prävention laut.
Wir sehen uns die Statistik genauer an und vor allem, welche Menschen hinter diesen Zahlen stehen, woher sie kommen und welche Faktoren dazu führen, dass einige von ihnen eher angezeigt und verurteilt werden als die österreichische Vergleichsgruppe.
Vor allem aber fragen wir danach, wie eine Gesellschaft Sicherheit für alle schaffen kann ohne dabei ihre eigenen Werte zu verraten. Dazu bringen wir Perspektiven aus der Polizei, aus dem Asylbereich und aus der Jugendarbeit zusammen. Warum gibt es immer wieder Ärger mit zugewanderten Jugendlichen? Was bringt sie dazu und was bringt sie davon wieder ab? Und welche Verantwortung haben wir als Gesellschaft, in der sie aufwachsen?

Lesbos – Europa an seinen Grenzen

Unsere Kollegin Theresa ist aus Griechenland zurück. Sie hat Anfang des Jahres zwei Monaten auf der griechischen Insel Lesbos für die NGO „Doro Blancke“ an den EU-Außengrenzen mit angepackt und wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie nun in unserer Arbeit bei der Plattform Asyl einbringen wird. In ihren Berichten „Stacheldrahtorangen“ schreibt sie über ihre Grenzerfahrungen, Gefühle, Begegnungen und Erlebnisse während ihrer Zeit auf Lesbos und ordnet diese in aktuelles migrationspolitisches Geschehen ein.
Ihre Berichte lest ihr hier oder in der Zeitschrift der Asylkoordination Österreich Asyl aktuell: Stacheldrahtorangen – asylaktuell


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Unser Jahresbericht 2025 ist da!